Weniger Privatkonkurse im 1. Quartal

Die Zahl der Insolvenzanträge ist in Österreich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent bzw. 327 Anträge auf 1.945 Anträge gesunken. Eröffnet wurden 1.662 Schuldenregulierungsverfahren, das sind um 17,4 Prozent bzw. 351 Eröffnungen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese starken Rückgänge dürften im Zusammenhang mit der angekündigten Reform stehen, da zahlreiche Betroffene eine Klärung der momentan ungewissen Rechtslage abwarten.
Acht von neun Bundesländern weisen bei den Eröffnungen im 1. Quartal 2017 Rückgänge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf. Die stärksten Rückgänge sind im Burgenland (-52,9 Prozent), Tirol (-42,0 Prozent), Vorarlberg (-32,7 Prozent), Niederösterreich (-26,4 Prozent) und Oberösterreich (-20,5 Prozent) zu verzeichnen. In Wien (-10,8 Prozent), Salzburg (-9,4 Prozent) und Kärnten (-6,2 Prozent) fallen die Rückgänge etwas geringer aus. Nur in der Steiermark gibt es eine Steigerung der Eröffnungen mit +1,7 Prozent.

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