Prävention
Schuldenberatungen befassen sich neben der Beratung von SchuldnerInnen auch mit der Thematik "Schuldenprävention".
Die Präventionsangebote in den einzelnen Bundesländern sind sehr vielfältig. (für Details: klick auf Bundesland rechts.)
Ein großer Teil der Präventionsarbeit findet in den Schulen statt: In eigenen Workshops oder gar Schwerpunktwochen kann der Umgang mit Geld besonders intensiv durchgenommen werden. In Niederösterreich werden SchülerInnen zu „Finanz-Souts“ ausgebildet. Schuldenprävention an Schulen findet u.a. im Burgenland in Tirol und in Salzburg statt und wurde bis zuletzt fast flächendeckend in Kärnten durchgeführt. Neben den Schulen gibt es auch andere wichtige Kooperationspartner der Schuldenberatungen bei der Jugendprävention: von Arbeiterkammer, AMS und Sozialministerium bis zu Banken. In Wien beispielsweise startete kürzlich ein Lehrlingsprojekt auf Initiative der Zweiten Sparkasse. In der Steiermark wurde in vergangenen Jahren ein großes Projekt gemeinsam mit SchülerInnen und Lehrlingen entwickelt.
In Oberösterreich gibt es sogar zwei Beratungsstellen, die auch beide sehr aktiv in der Präventionsarbeit sind. Die Präventionsstelle Klartext bietet umfangreiche Materialien und Projekte, etwa einen „Schulden-Koffer“, Die SCHULDNERHILFE Oberösterreich hat u.a. den „OÖ Finanzführerschein“ entwickelt. Ein Finanzführerschein ist auch in Vorarlberg das Mittel der Wahl, um möglichst vielen Jugendlichen auf dem Weg ins Erwachsenenalter guten Umgang mit Geld beizubringen.
Neben diesen bundesländerspezifischen Angeboten haben die PräventionsexeprtInnen auch ein gemeinsames Produkt im Angebot: die DVD „The Cash“.
