Novomatic muss Spielsüchtiger Geld zurückzahlen

(13.12.2016) Das Oberlandesgericht Wien hat entschieden: Der Glücksspielkonzern Novomatic muss einer Spielsüchtigen über 222.000 Euro zurück zahlen. Die Frau hatte zwischen 2010 und 2013 "alles Geld", das sie hatte verspielt und zusätzlich Geld bei Verwandten aufgenommen. Laut Sachverständigengutachten sei sie aufgrund ihrer Spielsucht in der "Atmosphäre des Spielbetriebs" zu einem vernünftigen Handeln nicht in der Lage gewesen. Die Frau sei daher partiell, während des Spielens, geschäftsunfähig gewesen. Weitere ähnliche Verfahren sind im Laufen, berichtet ORF.at.
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Fachpublikum News

Privatkonkurs-Steigerung: Zinsspirale erzeugt hohe Schulden

(14.01.2019) Die Zahl der Privatkonkurse ist 2018 gestiegen, ebenso die Fälle sehr hoher Überschuldung. Die Gründe für diese hohen Schulden liegen oft im System des Schulden-Eintreibens: Zinsen und Kosten setzen eine Spirale in Gang, die Schulden in wenigen Jahren vervielfachen. Schuldenberatungen fordern daher eine gesetzliche Deckelung von Zinsen und Kosten. [ mehr ]

Leichte Sprache - Klare Information

(10.01.2019) Wir wollen Informationen für alle zugänglich machen. Ein Projekt hat sich mit der Umsetzung Leichter Sprache in der Schuldenberatung beschäftigt. [ mehr ]

10.024 Menschen eröffneten 2018 Privatkonkurs

(09.01.2019) Erstmals seit Einführung des Privatkonkurses wurden im Jahr 2018 mehr als 10.000 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet - ein Nachholeffekt nach der Privatkonkurs-Reform 2017. [ mehr ]