Novomatic muss Spielsüchtiger Geld zurückzahlen

(13.12.2016) Das Oberlandesgericht Wien hat entschieden: Der Glücksspielkonzern Novomatic muss einer Spielsüchtigen über 222.000 Euro zurück zahlen. Die Frau hatte zwischen 2010 und 2013 "alles Geld", das sie hatte verspielt und zusätzlich Geld bei Verwandten aufgenommen. Laut Sachverständigengutachten sei sie aufgrund ihrer Spielsucht in der "Atmosphäre des Spielbetriebs" zu einem vernünftigen Handeln nicht in der Lage gewesen. Die Frau sei daher partiell, während des Spielens, geschäftsunfähig gewesen. Weitere ähnliche Verfahren sind im Laufen, berichtet ORF.at.
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Fachpublikum News

Finanzbildung: Schuldenberatungen fordern Qualitätskriterien

(16.10.2019) Der Bedarf an Finanzbildung ist groß, die Angebote undurchsichtig. Die Schuldenberatungen fordern deshalb eine österreichweite Strategie, die Qualitätskriterien definiert und Finanzierung sichert. Das Beispiel Oberösterreich zeigt, dass Investition in Finanzbildung wirkt. [ mehr ]

Entwicklung der Privatkonkurse im 3. Quartal

(14.10.2019) Im 1. bis 3. Quartal 2019 wurden in Österreich 7.190 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 596 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2018 und entspricht einem Rückgang von 7,7 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 8,1 Prozent bzw. 704 Anträge auf 7.990 Anträge gesunken. [ mehr ]

Schuldenberatungen wichtigste Partner der Zweiten Sparkasse

(14.10.2019) Laut Halbjahresbericht der Zweiten Sparkasse ist die Schuldenberatung nach wie vor österreichweit ihr wichtigster Partner. 77 Prozent aller Zuweisungen oder Empfehlungen kamen im ersten Halbjahr 2019 von Schuldenberatungen. [ mehr ]