Scheitern erlaubt: FuckUp Nights

(13.02.2017) Die 2012 in Mexiko gegründeten "FuckUp Nights" finden heute in 58 Ländern statt, seit 2014 auch in Österreich. Dabei geht es um die Etablierung einer Kultur des Scheiterns: Gescheiterte (und mittlerweile wieder erfolgreiche) UnternehmerInnen erzählen vor einem Publikum ihre Geschichte. Was sie wie in den Sand gesetzt und letztendlich daraus gelernt haben. Dejan Stojanovic, Initiator der letzten FuckUp Night in Wien: "Wenn man keine Angst vor dem Scheitern hat, genauso wie die Amerikaner, traut man sich auch viel mehr zu." FuckUp Nights finden in verschiedenen Städten in Österreich statt, finanziert werden sie von Sponsoren, u.a. der WU Wien. Die nächste FuckUp Night in Wien findet am 16. März statt.
FuckUp Nights Vienna
Zum Bericht auf orf.at

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Fachpublikum News

2020 deutlich weniger Privatkonkurse

(11.01.2021) 2020 wurden beinahe ein Viertel weniger Privatkonkurse eröffnet als im Jahr davor. Die Gründe dafür liegen in den unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie. Vor allem im ersten Halbjahr gingen die Privatkonkurse stark zurück, bedingt durch den vorübergehenden Stillstand der Justiz. [ mehr ]

Gesamtreform des Exekutionsrechts: Entwurf begutachtet

(11.01.2021) Das Justizministerium hat Ende November 2020 einen Entwurf für die Gesamtreform des Exekutionsrechts (GREx) zur Begutachtung verschickt. Ziel ist es, die Effizienz des Exekutionsverfahrens zu steigern. Kernpunkte der Novelle sind aus Sicht der Schuldenberatungen die geplante „Feststellung der offenkundigen Zahlungsunfähigkeit" nach § 49a EO sowie die Einführung eines Gesamtvollstreckungsverfahrens. [ mehr ]

Deutschland: Restschuldbefreiung auf drei Jahre verkürzt

(11.01.2021) Im Dezember 2020 wurde im deutschen Bundestag das "Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet- und Pachtrecht" beschlossen. Damit verkürzt sich die Laufzeit bis zu einer Restschuldbefreiung für VerbraucherInnen, Selbstständige und EinzelunternehmerInnen auf drei Jahre. [ mehr ]