Privatkonkursreform soll kommen

(13.02.2017) Die seit Jahren von Schuldenberatungen geforderte Reform des Schuldenregulierungsverfahrens könnte noch heuer Realität werden - so steht es im neuen Arbeitsprogramm der Bundesregierung. Die Mindestquote von zehn Prozent soll fallen, die Verfahrensdauer auf drei Jahre verkürzt werden. Damit wird der Privatkonkurs endlich auch für jene möglich, die ihn am nötigsten brauchen: Menschen mit sehr hohen Schulden, wie gescheiterte Selbstständige, und Personen mit sehr geringem Einkommen, wie MindestpensionistInnen oder Alleinerziehende. „Dem Wirtschaftsstandort Österreich kann es nur gut tun, wenn weniger Menschen ewig auf ihren Schulden sitzen bleiben und wenn gescheiterte UnternehmerInnen wieder schneller auf die Beine kommen“, sagt asb-Geschäftsführer Clemens Mitterlehner.
Zur Aussendung der asb: Unterstützung für Privatkonkursreform
Zum Arbeitsprogramm der Bundesregierung (Seite 13)

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Fachpublikum News

Privatkonkurs: Für wen gelten neue Regelungen?

(08.07.2021) Der Juli bringt Änderungen beim Privatkonkurs. Schon mit 1. Juli trat das neue Exekutionsrecht in Kraft, ab 17. Juli gilt dann das neue Insolvenzrecht. Überschuldete Menschen haben künftig die Chance, innerhalb von drei Jahren schuldenfrei zu werden. Allerdings nur, wenn sie schnell handeln. [ mehr ]

Nach wie vor weniger Privatkonkurse im 1. Halbjahr

(07.07.2021) Im 1. Halbjahr 2021 wurden in Österreich insgesamt 3.241 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 152 Verfahren weniger als im 1. Halbjahr 2020 und entspricht einem Rückgang von 4,5 Prozent. [ mehr ]

Novelle der Exekutionsordnung

(01.07.2021) Seit 1. Juli 2021 ist die Novelle der Exekutionsordnung in Kraft. Sie hat unterschiedliche Auswirkungen auf überschuldete Menschen. [ mehr ]