Urteil: Grenzen für Kündigungsfrist bei Handys

(09.03.2018) Die Arbeiterkammer (AK) hat die Anbieter "Drei" und "A1" wegen Klauseln, die für die Kündigung des Vertrags eine Frist von zwölf Wochen vorsahen, geklagt. Das ist unzulässig lang, urteilte der Oberste Gerichtshof in beiden Fällen. Die KundInnen müssen daher die Kündigungsfrist nicht einhalten. Das Urteil gilt für alle Handy-Verträge, die vor dem 26. Februar 2016 abgeschlossen wurden. Bei späteren Verträgen darf die Kündigungsfrist ohnehin nie länger als einen Monat sein. Gegen andere Mobilfunkanbieter wirkt das Urteil zwar nicht unmittelbar, trotzdem rät die AK allen KundInnen, sich auf die Urteile zu berufen, wenn auch ihre Verträge noch eine Kündigungsfrist von zwölf Wochen vorsehen.

 

Zum Urteil auf der AK-Website

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Fachpublikum News

Privatkonkurs-Steigerung: Zinsspirale erzeugt hohe Schulden

(14.01.2019) Die Zahl der Privatkonkurse ist 2018 gestiegen, ebenso die Fälle sehr hoher Überschuldung. Die Gründe für diese hohen Schulden liegen oft im System des Schulden-Eintreibens: Zinsen und Kosten setzen eine Spirale in Gang, die Schulden in wenigen Jahren vervielfachen. Schuldenberatungen fordern daher eine gesetzliche Deckelung von Zinsen und Kosten. [ mehr ]

Leichte Sprache - Klare Information

(10.01.2019) Wir wollen Informationen für alle zugänglich machen. Ein Projekt hat sich mit der Umsetzung Leichter Sprache in der Schuldenberatung beschäftigt. [ mehr ]

10.024 Menschen eröffneten 2018 Privatkonkurs

(09.01.2019) Erstmals seit Einführung des Privatkonkurses wurden im Jahr 2018 mehr als 10.000 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet - ein Nachholeffekt nach der Privatkonkurs-Reform 2017. [ mehr ]