Urteil: Grenzen für Kündigungsfrist bei Handys

(09.03.2018) Die Arbeiterkammer (AK) hat die Anbieter "Drei" und "A1" wegen Klauseln, die für die Kündigung des Vertrags eine Frist von zwölf Wochen vorsahen, geklagt. Das ist unzulässig lang, urteilte der Oberste Gerichtshof in beiden Fällen. Die KundInnen müssen daher die Kündigungsfrist nicht einhalten. Das Urteil gilt für alle Handy-Verträge, die vor dem 26. Februar 2016 abgeschlossen wurden. Bei späteren Verträgen darf die Kündigungsfrist ohnehin nie länger als einen Monat sein. Gegen andere Mobilfunkanbieter wirkt das Urteil zwar nicht unmittelbar, trotzdem rät die AK allen KundInnen, sich auf die Urteile zu berufen, wenn auch ihre Verträge noch eine Kündigungsfrist von zwölf Wochen vorsehen.

 

Zum Urteil auf der AK-Website

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(30.06.2022) Referenzbudgets sind Ausgabenraster für verschiedene Haushaltstypen. Die Aktualisierung für 2022 liegt nun vor. Wie schon in den letzten beiden Jahren wurde dabei auch berechnet, welche Kosten für ein Kind bzw. einen Teenager monatlich entstehen. [ mehr ]

Schuldenreport 2022: Situation überschuldeter Menschen verschärft sich

(02.05.2022) Teuerungen sind in allen Lebensbereichen spürbar. Eine Gruppe, die davon besonders hart betroffen ist, sind überschuldete Menschen. Für viele ist das Leben kaum noch leistbar, eine Schuldenregulierung oft nicht möglich. Der Schuldenreport 2022 gibt Auskünfte über die Klientel der Schuldenberatungen und beleuchtet Hintergründe. Ein neues Projekt soll helfen, mehr Menschen näher an eine notwendige Schuldenregulierung zu bringen. [ mehr ]

Privatinsolvenzen im 1. Quartal 2022 um fast ein Viertel gestiegen

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