1,5 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet

(09.05.2018) Im Vorjahr waren laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria 1,5 Millionen Menschen bzw. 18 Prozent der österreichischen Bevölkerung armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das geht aus dem europäischen Sozialbericht EU-SILC hervor, der jährlich veröffentlicht wird. Gemäß EU-Definition bedeutet das, dass diese Personen ein niedriges Haushaltseinkommen hatten, erhebliche Einschränkungen in zentralen Lebensbereichen hinnehmen mussten oder in Haushalten mit geringer Erwerbsbeteiligung lebten. 5 Prozent der Bevölkerung bzw. 434.000 Personen waren durch mindestens zwei dieser Kriterien mehrfach von sozialen Problemlagen betroffen. Zudem waren sie vielfach von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung abhängig und ungleich häufiger von Zahlungsrückständen bei laufenden Ausgaben wie Miete und Betriebskosten betroffen.
Zum Bericht der Statistik Austria

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Fachpublikum News

Privatkonkurs: Für wen gelten neue Regelungen?

(08.07.2021) Der Juli bringt Änderungen beim Privatkonkurs. Schon mit 1. Juli trat das neue Exekutionsrecht in Kraft, ab 17. Juli gilt dann das neue Insolvenzrecht. Überschuldete Menschen haben künftig die Chance, innerhalb von drei Jahren schuldenfrei zu werden. Allerdings nur, wenn sie schnell handeln. [ mehr ]

Nach wie vor weniger Privatkonkurse im 1. Halbjahr

(07.07.2021) Im 1. Halbjahr 2021 wurden in Österreich insgesamt 3.241 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 152 Verfahren weniger als im 1. Halbjahr 2020 und entspricht einem Rückgang von 4,5 Prozent. [ mehr ]

Novelle der Exekutionsordnung

(01.07.2021) Seit 1. Juli 2021 ist die Novelle der Exekutionsordnung in Kraft. Sie hat unterschiedliche Auswirkungen auf überschuldete Menschen. [ mehr ]