1,5 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet

(09.05.2018) Im Vorjahr waren laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria 1,5 Millionen Menschen bzw. 18 Prozent der österreichischen Bevölkerung armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das geht aus dem europäischen Sozialbericht EU-SILC hervor, der jährlich veröffentlicht wird. Gemäß EU-Definition bedeutet das, dass diese Personen ein niedriges Haushaltseinkommen hatten, erhebliche Einschränkungen in zentralen Lebensbereichen hinnehmen mussten oder in Haushalten mit geringer Erwerbsbeteiligung lebten. 5 Prozent der Bevölkerung bzw. 434.000 Personen waren durch mindestens zwei dieser Kriterien mehrfach von sozialen Problemlagen betroffen. Zudem waren sie vielfach von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung abhängig und ungleich häufiger von Zahlungsrückständen bei laufenden Ausgaben wie Miete und Betriebskosten betroffen.
Zum Bericht der Statistik Austria

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