1,5 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet

(09.05.2018) Im Vorjahr waren laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria 1,5 Millionen Menschen bzw. 18 Prozent der österreichischen Bevölkerung armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das geht aus dem europäischen Sozialbericht EU-SILC hervor, der jährlich veröffentlicht wird. Gemäß EU-Definition bedeutet das, dass diese Personen ein niedriges Haushaltseinkommen hatten, erhebliche Einschränkungen in zentralen Lebensbereichen hinnehmen mussten oder in Haushalten mit geringer Erwerbsbeteiligung lebten. 5 Prozent der Bevölkerung bzw. 434.000 Personen waren durch mindestens zwei dieser Kriterien mehrfach von sozialen Problemlagen betroffen. Zudem waren sie vielfach von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung abhängig und ungleich häufiger von Zahlungsrückständen bei laufenden Ausgaben wie Miete und Betriebskosten betroffen.
Zum Bericht der Statistik Austria

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Fachpublikum News

Privatkonkurs-Steigerung: Zinsspirale erzeugt hohe Schulden

(14.01.2019) Die Zahl der Privatkonkurse ist 2018 gestiegen, ebenso die Fälle sehr hoher Überschuldung. Die Gründe für diese hohen Schulden liegen oft im System des Schulden-Eintreibens: Zinsen und Kosten setzen eine Spirale in Gang, die Schulden in wenigen Jahren vervielfachen. Schuldenberatungen fordern daher eine gesetzliche Deckelung von Zinsen und Kosten. [ mehr ]

Leichte Sprache - Klare Information

(10.01.2019) Hier gibt es Texte in Leichter Sprache. Wir erklären Schulden-Regelung und Privat-Konkurs. [ mehr ]

10.024 Menschen eröffneten 2018 Privatkonkurs

(09.01.2019) Erstmals seit Einführung des Privatkonkurses wurden im Jahr 2018 mehr als 10.000 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet - ein Nachholeffekt nach der Privatkonkurs-Reform 2017. [ mehr ]