1,5 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet

(09.05.2018) Im Vorjahr waren laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria 1,5 Millionen Menschen bzw. 18 Prozent der österreichischen Bevölkerung armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das geht aus dem europäischen Sozialbericht EU-SILC hervor, der jährlich veröffentlicht wird. Gemäß EU-Definition bedeutet das, dass diese Personen ein niedriges Haushaltseinkommen hatten, erhebliche Einschränkungen in zentralen Lebensbereichen hinnehmen mussten oder in Haushalten mit geringer Erwerbsbeteiligung lebten. 5 Prozent der Bevölkerung bzw. 434.000 Personen waren durch mindestens zwei dieser Kriterien mehrfach von sozialen Problemlagen betroffen. Zudem waren sie vielfach von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung abhängig und ungleich häufiger von Zahlungsrückständen bei laufenden Ausgaben wie Miete und Betriebskosten betroffen.
Zum Bericht der Statistik Austria

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Fachpublikum News

Schuldenreport 2021: arbeitslos und überschuldet

(10.05.2021) Der Schuldenreport 2021 zeigt mit Zahlen und Fakten auf, wie sich das Coronajahr 2020 auf die Schuldenberatungen und ihre Klientel ausgewirkt hat. Die Bedeutung von Arbeitslosigkeit hat zugenommen. Knapp ein Viertel der KlientInnen ist maximal 30 Jahre alt. [ mehr ]

Privatinsolvenzen im 1. Quartal 2021 leicht rückläufig

(09.04.2021) Im 1. Quartal 2021 wurden in Österreich 1.765 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 144 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2020 und entspricht einem Rückgang von 7,5 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 11,9 Prozent bzw. 255 Anträge auf 1.879 Anträge gesunken. [ mehr ]

Corona-Gesetzesänderungen und Erste Hilfe für Betroffene

(06.04.2021) Eine Übersicht über Maßnahmen und erste Schritte, die Menschen in finanzieller Notlage in der Corona-Krise helfen. [ mehr ]