Erwachsenenschutz statt Sachwalterschaft

(12.07.2018) Am 1. Juli ist das 2. Erwachsenenschutz-Gesetz (ErwSchG) in Kraft getreten. Es ersetzt das alte Sachwalterschaftsrecht. Das neue Gesetz stellt die Selbstbestimmung für Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt und erweitert ihre Entscheidungsbefugnis. Für die Unterstützung der Betroffenen stellt das von der Schuldnerberatung Wien entwickelte "Betreute Konto" ein optimales Werkzeug dar. Die nächsten Monate werden zeigen, ob und wie viele Betreute Konten im Zuge der Anwendung des ErwSchG eingesetzt werden können. Zuletzt war die Finanzierung des ErwSchG gefährdet, konnte jedoch nun für die nächsten zwei Jahre gesichert werden.
Zum Download der Informationsbroschüre des Justizministeriums
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Fachpublikum News

Referenzbudgets und Kinderkosten 2022

(30.06.2022) Referenzbudgets sind Ausgabenraster für verschiedene Haushaltstypen. Die Aktualisierung für 2022 liegt nun vor. Wie schon in den letzten beiden Jahren wurde dabei auch berechnet, welche Kosten für ein Kind bzw. einen Teenager monatlich entstehen. [ mehr ]

Schuldenreport 2022: Situation überschuldeter Menschen verschärft sich

(02.05.2022) Teuerungen sind in allen Lebensbereichen spürbar. Eine Gruppe, die davon besonders hart betroffen ist, sind überschuldete Menschen. Für viele ist das Leben kaum noch leistbar, eine Schuldenregulierung oft nicht möglich. Der Schuldenreport 2022 gibt Auskünfte über die Klientel der Schuldenberatungen und beleuchtet Hintergründe. Ein neues Projekt soll helfen, mehr Menschen näher an eine notwendige Schuldenregulierung zu bringen. [ mehr ]

Privatinsolvenzen im 1. Quartal 2022 um fast ein Viertel gestiegen

(20.04.2022) Im 1. Quartal 2022 wurden in Österreich 2.190 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 425 Verfahren mehr als im Vergleichszeitraum 2021 und entspricht einer Steigerung von 24,1 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 27,6 Prozent bzw. 518 Anträge auf 2.397 Anträge gestiegen. [ mehr ]