Erwachsenenschutz statt Sachwalterschaft

(12.07.2018) Am 1. Juli ist das 2. Erwachsenenschutz-Gesetz (ErwSchG) in Kraft getreten. Es ersetzt das alte Sachwalterschaftsrecht. Das neue Gesetz stellt die Selbstbestimmung für Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt und erweitert ihre Entscheidungsbefugnis. Für die Unterstützung der Betroffenen stellt das von der Schuldnerberatung Wien entwickelte "Betreute Konto" ein optimales Werkzeug dar. Die nächsten Monate werden zeigen, ob und wie viele Betreute Konten im Zuge der Anwendung des ErwSchG eingesetzt werden können. Zuletzt war die Finanzierung des ErwSchG gefährdet, konnte jedoch nun für die nächsten zwei Jahre gesichert werden.
Zum Download der Informationsbroschüre des Justizministeriums
Zum Gesetzestext im Wortlaut

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Fachpublikum News

Privatinsolvenzen im 1. Quartal 2021 leicht rückläufig

(09.04.2021) Im 1. Quartal 2021 wurden in Österreich 1.765 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 144 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2020 und entspricht einem Rückgang von 7,5 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 11,9 Prozent bzw. 255 Anträge auf 1.879 Anträge gesunken. [ mehr ]

Corona-Gesetzesänderungen und Erste Hilfe für Betroffene

(06.04.2021) Eine Übersicht über Maßnahmen und erste Schritte, die Menschen in finanzieller Notlage in der Corona-Krise helfen. [ mehr ]

Leichte Sprache - Klare Information

(15.03.2021) Hier gibt es Texte in Leichter Sprache. Was ist Leichte Sprache? Welche Bedeutung hat Leichte Sprache in der Schuldenberatung? [ mehr ]