Privatinsolvenzen im ersten Halbjahr fast verdoppelt

(12.07.2018) Im 1. Halbjahr 2018 wurden in Österreich 5.822 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 2.897 Verfahren mehr als im Vergleichszeitraum 2017 und entspricht nahezu einer Verdoppelung der Verfahren (99 Prozent Steigerung). Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 84 Prozent bzw. 2.937 Anträge auf 6.435 Anträge gestiegen. Alle Bundesländer weisen bei den eröffneten Schuldenregulierungsverfahren deutliche Steigerungen auf, wobei das Burgenland mit einer Steigerung von mehr als 250 Prozent den höchsten Zuwachs hat, hier sind die eröffneten Verfahren von 39 im 1. Halbjahr 2017 auf 139 im 1. Halbjahr 2018 angestiegen. Ebenso weisen Vorarlberg (+214,3 Prozent), Tirol (+181,5 Prozent) und die Steiermark (+171,4 Prozent) ein bemerkenswert hohes Plus auf. Niederösterreich kann im 1. Halbjahr 2018 eine Steigerung von 142,2 Prozent und Kärnten von 122,3 Prozent verzeichnen. Im Vergleich etwas moderater fallen die Zuwächse in Oberösterreich mit 74,2 Prozent, in Wien mit 58,7 Prozent und in Salzburg mit 55,2 Prozent aus.

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