Schuldenberatung braucht Hilfe!

(14. Mai 2020)

Die aktuelle Corona-Krise bringt Menschen mit geringem finanziellen Spielraum und laufenden Schuldenrückzahlungen in besondere Bedrängnis. Einnahmen brechen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit ein. 

Trotz der Maßnahmen für die Wirtschaft aus dem Covid-19-Hilfspaket werden viele gescheiterte UnternehmerInnen eine Regelung für ihre persönlichen Haftungen benötigen. Das hat auch Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, denn zahlungsunfähige Menschen können den Konsum nicht ankurbeln und bremsen den Wiederaufbau.

Die Zahl der Menschen, die bei einer Schuldenberatung um Hilfe ersuchen, wird in den nächsten Monaten stark steigen. Deshalb braucht es eine rasche Aufstockung der personellen Ressourcen für Schuldenberatungsstellen, damit wir unserem Auftrag nachkommen können: kostenlose Beratung für alle Menschen, die uns brauchen. 

Professionelle Beratung hilft Menschen mit Schuldenproblemen, möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen. Wir erwarten, dass die Zahl der Ratsuchenden und der Privatinsolvenzen kurz- und mittelfristig um bis zu 40 Prozent steigen wird. Genau jene Personengruppen, die von dieser Krise am stärksten betroffen sind, waren auch bisher überdurchschnittlich oft KlientInnen der Schuldenberatungen. Die häufigsten Gründe für Überschuldung unserer KlientInnen sind Einkommensverminderung bzw. Arbeitslosigkeit sowie gescheiterte Selbstständigkeit.

DESHALB BRAUCHT ES FINANZIELLE ABSICHERUNG DER SCHULDENBERATUNGEN UND DER DACHORGANISATION ASB!

Zur Petition vom 13.5.2020 (aktualisiert am 2.7.2020)

Dachorganisation

ASB Schuldnerberatungen GmbH, Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich

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